idee

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In den Bergen formte sich einst eine Idee, die bis heute besteht und wie ein Bergkristall über sich selbst hinausstrahlt. 2012 entstand der erste Kristall, der das Thema Sehnsucht beleuchtete. Ihm folgten weitere Kristalle, die die Themen Zeit und Aufmerksamkeit und Leichtigkeit strahlen ließen. Und so entstehen am Puls der relevanten gesellschaftlichen Themen in jedem Jahr weitere Kristalle. 2015 formt sich der Kristall zum Thema Zugehörigkeit und ist damit mehr denn je am Puls der aktuellen gesellschaftlichen Themen angekommen.

 

Bergkristall… Kristall bedeutet schon bei Homer Eis, aber auch das Helle, Durchsichtige. Eine Schwangerschaft, die zunächst geheimzuhalten ist, schenkt uns den Bergkristall. Der Bergkristall fördert die Meditation und sein Stoff macht das Instabile wieder stabil.

 

Als Initiator der kristallinen Prozesse gestaltet der Südtiroler Unternehmer Ulrich Ladurner einmal im Jahr eine Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, die sich Zeit nehmen, um gemeinsam ein Thema zu erkunden und es im besten Sinne in eine neue Form zu geben. Wie Echolotsen wirken die Bergkristalle hinab ins Tal, wo sie ergriffen werden und neues Licht auf die in ihnen befindliche Energie werfen können.

 

 

Ulrich Ladurner - Die Erfüllung eines Traums

 

 

 

Ulrich Ladurner wurde am 18.11.1949 in Meran geboren. 1980 gründete er das Unternehmen Dr. Schär mit Spezialisierung auf glutenfreie Produkte für Zöliakie-Betroffene. 1995 wurde bei Meran die erste Fabrik der Dr. Schär gebaut, die für Ulrich Ladurner eine große Herausforderung darstellte. Aus dem anfänglichen Zwei-Mann-Betrieb von 1980 entstand ein Unternehmen, welches heute über 1000 Mitarbeiter weltweit zählt und im Jahr 2014 einem Umsatz von mehr als 250 Millionen Euro erzielte.

 

Zur Jahrtausendwende hatte Ulrich Ladurner den Eindruck, als konzentriere er sich zu viel auf Standards und Marktquoten. Als Folge daraus stellte er sich wieder einer großen Herausforderung und widmete sich einer zukunftsträchtigen Vision: Bereits im Frühjahr 2001 stand Ulrich Ladurner erstmals mit dem Architekten Matteo Thun vor dem fast verfallenen Berghotel Vigiljoch, das einst als attraktives Urlaubsziel weit über Italiens Grenzen hinaus bekannt war.

 

„Alles oder nichts?“ war die Frage, die sich die beiden stellten. Die Antwort lautete: „Alles neu, mit der Natur zum Vorbild und der Ruhe als Ziel, mit konsequenter Umsetzung und dem Blick nach vorne gerichtet.“

 

Das exklusive vigilius mountain resort wurde schnell zum Modell für eine neue Art des „Ökologischen Luxus“.

 

Mit der 2012 erstmals durchgeführten sensus Veranstaltung „Sehnsucht als Perspektive des Wertewandels“ kam Ulrich Ladurner schließlich seinem Bedürfnis nach, Impulse zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung zu schaffen. Teilnehmer sind seitdem regelmäßig Wissenschaftler, Schriftsteller, Journalisten sowie viele weitere, mit dem spezifischen Thema der Veranstaltung verbundene Persönlichkeiten.

 

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vigilius sensus 2016

22.09.2016
grenzen und übergänge
vigilius mountain resort
02. – 04.November 2016
Das Programm 2016 [PDF]

Publikation sensus 2015

25.11.2015
Wir blicken auf eine erfolgreiche vierte sensus Veranstaltung mit zahlreichen Perspektiven, einzigartigen Begegenungen und nachhaltigen Impulsen zurück! In diesem Jahr ging es um das zentrale und identitätsbildende Thema der Zugehörigkeit, das durch die jüngsten Diskussionen über die Zuwanderung und Integration von Flüchtlingen in Europa einen besonderen Aktualitätsbezug erhält. Die in Co-Kreation mit Earnest & Algernon realisierte Dokumentation zur Veranstaltung liegt ab Januar 2016 im vigilius mountain resort aus und kann darüber hinaus unter kontakt@earnestalgernon.de bestellt werden.